Forschung am Institut für Medienwissenschaft

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Forschungsprojekten am Institut für Medienwissenschaft. Die hier vorgestellten Projekte sind alphabetisch geordnet nach den Namen der beteiligten Forscherinnen und Forscher. Genauere Informationen zu den Projekten sowie die Kontaktadressen der an den Projekten beteligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finden Sie unter den jeweiligen Links sowie auf den persönlichen Homepages der Forscher/innen.

Sämtliche Kontaktdaten sowie aktuelle Meldungen aus dem Institut für Medienwissenschaft finden Sie hier:

Homepage des Instituts für Medienwissenschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Forschergruppe: Atelier Frontières du Savoir

Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowsky

Atelier Frontières du Savoir ist der Name für eine transdisziplinär und international arbeitende Forschergruppe und einer Forschungskooperation zwischen dem Centre d’études du vivant an der Universität Paris-Diderot (Monique David-Ménard und Ali Benmakhlouf) dem ICI Berlin Institute for Cultural Inquiry (Christoph F.E. Holzhey) und dem Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (A. Deuber-Mankowsky).

Weiterführende Informationen...

 

 

 

 

 

 

 

 

Queer Temporalities and Media Aesthetics

Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowsky

Queer aesthetics has typically been connected to performance and performing. More  recently, many of queer theory’s leading theorists have turned towards the exploration of a number of forms of queer temporality (as seen, for example in critiques of reproductive futurism (Edelman), in work on the queer archive and the significance of feeling “backwards” (Love), in work on cruel optimism, and on violence understood not as moments of spectacular crisis but also in a slowed time associated with lived, habitual, quotidian violence become ordinary (Berlant, Holland). At the same time, queer theory’s ongoing engagement with performance and media studies has also turned to explore the specificity of the aesthetics of time-based media, thinking the differentials of cinema, TV, interactive installation, Internet, and social media. This cross-interdisciplinary research group will ask how these different temporalities intermingle.

Weiterführende Informationen...

Homepage des Forschungsprojekts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DFG-Projekt: Das verdatete Tier. Zum Animal Turn in der Medienwissenschaft

Prof. Dr. Stefan Rieger, Ina Bolinski M.A.

Im Status ihrer Verdatung besteht zwischen Mensch und Tier oft ein Verhältnis der Symmetrie. So betreffen die technischen Möglichkeiten zur Vermessung im Raum die Herdenbewirtschaftung ebenso wie die Ausgestaltung menschlicher Lebensräume. Das Tier interessiert dabei nicht als kulturwissenschaftlich beschreibbares Motiv oder als lebensweltlich verorteter Erfahrungsraum für Alterität, sondern als symmetrischer Bestandteil gegenüber anderen Agenten und veränderten Umwelten. Ziel des Projektes ist es, die Voraussetzungen und Möglichkeiten sowie die Chancen und Grenzen eines sich dabei abzeichnenden „Animal Turn“ in der Medienwissenschaft in den Blick zu nehmen.

Weiterführende Informationen...

Homepage des ForschungsprojektsDFG-Projekt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DFG-Projekt: Streaming history. Verteiltes Gedächtnis, vernetzte Bildordnung: Filmische Dokumente der Shoah im Web 2.0

Jun.-Prof. Dr. Simon Rothöhler

Das DFG-Forschungsprojekt untersucht Webstreamingtechnologien als neuartigen Distributions-, Zugriffs- und Archivordnungsmodus des Bewegtbildes. Hierzu wird konkret und exemplarisch nach dem veränderten medientheoretischen Status ursprünglich filmisch-analoger, nun transcodierter Dokumente der Shoah gefragt, die zu algorithmisch prozessierten – genauer: von Codecs, Protokollen, Software-Applikationen performierten – Datensätzen geworden sind.

Weiterführende Informationen...

Homepage des ForschungsprojektsDFG-Projekt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Post-Snowden Security and Privacy. Projekt im Rahmen des NRW-Fortschrittskollegs „SecHuman: Sicherheit von Menschen im Cyberspace“

Prof. Dr. Anna Tuschling (Institut für Medienwissenschaft), Prof. Dr. Eike Kiltz (Fakultät für Mathematik)

Die NSA und andere Geheimdienste können nicht nur jeglichen unverschlüsselten Datenverkehr überwachen und analysieren, sie haben u.a. proaktiv Verschlüsselungsverfahren mit Hintertüren ausgestattet. Damit sind sie in der Lage, auch den bisher als sicher eingeschätzten verschlüsselten Datenverkehr zu überwachen. Diese neue Dimension der Massenüberwachung zeigt bisher noch nicht erforschte technische und medienwissenschaftliche Problemstellungen auf: Ist es technisch überhaupt möglich, Verschlüsselungsverfahren so zu entwerfen, dass jegliche Art von Hintertür ausgeschlossen werden kann? Wie wird die technische Möglichkeit zur Überwachung durch die Hintertür in den öffentlichen Debatten eingeschätzt? Das Ziel des technischen Teilprojektes ist es, ein geeignetes Sicherheitsmodell für Verschlüsselungsverfahren ohne Hintertüren zu entwerfen. Darüber hinaus sollen neue Verfahren entwickelt werden, welche beweisbar „hintertürfrei“ sind. Das medienwissenschaftliche Teilprojekt will mit diskursanalytischen und gendertheoretischen Ansätzen eine Analyse der Berichterstattung (Online- und Printmedien) über Security und Privacy nach Snowden leisten. Ein besonderer Fokus soll dabei auf der tragenden Funktion der Hintertüren liegen, deren Relevanz in den Debatten noch nicht untersucht wurde.

Homepage des NRW-FortschrittskollegsMIWF NRW