Forschung am Germanistischen Institut

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Forschungsprojekten am Germanistischen Institut. Die hier vorgestellten Projekte sind alphabetisch geordnet nach den Namen der beteiligten Forscherinnen und Forscher. Genauere Informationen zu den Projekten sowie die Kontaktadressen der an den Projekten beteligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finden Sie unter den jeweiligen Links sowie auf den persönlichen Homepages der Forscher/innen.

Sämtliche Kontaktdaten sowie aktuelle Meldungen aus dem Germanistischen Institut finden Sie hier:

Homepage des Germanistischen Instituts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DFG-Projekt: Edition der spätmittelalterlichen Prosaepen 'Herzog Herpin' und 'Loher und Maller', entstanden im Umkreis der Elisabeth von Lothringen und Nassau-Saarbrücken

Prof. Dr. Bernd Bastert (zusammen mit Prof. Dr. Ute von Bloh, Universität Potsdam)

Im Umkreis der Elisabeth von Lothringen und Nassau-Saarbrücken wurden in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts vier französische Heldenepen (Chansons de geste) aus der traditionellen Versform in deutsche Prosa übertragen. Sie stellen ein wichtiges Bindeglied zwischen der gereimten Großepik des Mittelalters und dem frühneuzeitlichen Roman dar, doch sind die beiden umfangreichsten und in der zeitgenössischen Rezeption zugleich erfolgreichsten Prosaepen bis heute nicht ediert. Im Rahmen eines von der DFG geförderten Gemeinschaftsvorhabens entstehen seit dem Wintersemester 2009/10 an der Ruhr-Universität Bochum ('Historie von Herzog Herpin') und an der Universität Potsdam ('Loher und Maller') kritische und kommentierte Ausgaben, die sich sowohl an der Überlieferungssituation dieser frühen Prosaepen als auch an den Erwartungen an einen lesbaren Text orientieren.

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Homepage der Arbeitsgruppe BochumDFG-Projekt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DFG-Projekt: Klassiker im Kontext. Zur Funktionsweise medialer Transferprozesse am Beispiel frühneuzeitlicher Klassikerverdeutschungen (ca. 1460/70 bis ca. 1580/1600)

Prof. Dr. Bernd Bastert, Prof. Dr. Manfred Eikelmann

Der Bezug auf die Antike und deren herausragende Werke und Autoren ist für die Literatur des 15./16. Jahrhunderts bekanntlich zentral. Im Unterschied zur lateinischen und vernakularen romanischen Literatur hat man der kontemporären deutschen Literatur oft abgesprochen, auf diese Herausforderungen angemessen reagiert zu haben. Es hat jedoch durchaus Unternehmungen gegeben, die auf eine Verdeutschung literarischer und philosophischer Klassiker der Antike zielen – diese wurden in der Forschung allerdings nur wenig beachtet.

Weiterführende Informationen...

Homepage des ForschungsprojektsDFG-Projekt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hör/Säle der Literatur. Die sonore Inszenierung des Literarischen in der deutschen Literatur der Nachkriegszeit zwischen 1947 und 1967 (DFG-Projekt)

Prof. Dr. Natalie Binczek (Germanistisches Institut), Dr. Cornelia Epping-Jäger (Germanistisches Institut)

Das Projekt widmet sich der deutschen Literatur der Nachkriegszeit in den beiden Jahrzehnten zwischen 1947 und 1967 im Hinblick auf die für diese Phase grundlegende vokal-akustische Konzeptualisierung und Inszenierung des literarischen Prozesses. Es fokussiert den bislang in der Forschung wenig reflektierten Umstand, dass sich der Literaturbetrieb nach 1945 zunächst als eine „sonore Szene“ (Barthes) entfaltete, wobei die sich wieder herausbildenden literarischen Netzwerke von ‚einfachen Systemen direkter Kommunikation unter Anwesenden‘ (Luhmann) dominiert wurden. Literatur operierte, so die Forschungsannahme, in den beiden Nachkriegsdekaden vor allem als stimmliche Verlautbarung von Texten verschiedener Gattungen in Hör/Sälen unterschiedlicher Provenienz, wobei die Vor/Lesung jeweils auf die direkte (kritische) Resonanz von anwesenden Auditorien ausgerichtet war.

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DFG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erkennung sprachlicher Imitations- und Verschleierungsstrategien. Projekt im Rahmen des NRW-Fortschrittskollegs „SecHuman: Sicherheit von Menschen im Cyberspace“ (Sprecher: Prof. Dr. Christof Paar)

Prof. Dr. Karin Pittner

Im Rahmen dieses Projekts werden Erfahrungen aus der Linguistik mit technischen Methoden kombiniert, um Vortäuschungen von Identitäten zu erkennen. Die Vorarbeiten, bei denen authentisches und nachgeahmtes Ruhrdeutsch verglichen wurde, werden mit statistischen Mustererkennungsmethoden aus der Arbeitsgruppe für kognitive Signalverarbeitung verknüpft.

Weiterführende Informationen...MIWF NRW

Homepage des NRW-Fortschrittskollegs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

INTERDISKURS. Interkulturelle Diskursforschung in akademischen Texten. Vergleichende Studien zur Textorganisation, zu den Formulierungsroutinen und deren Erwerbsphasen in deutschen und polnischen studentischen Arbeiten

Prof. Dr. Karin Pittner

Im Fokus des Projekts steht der Erwerbsverlauf von Formen der Textorganisation und Formulierungsroutinen beim Verfassen wissenschaftlicher Texte durch polnische und deutsche Studierende der Germanistik und Polonistik. Das Projekt schafft zunächst eine empirische Grundlage für eine vergleichende Untersuchung der geschriebenen Wissenschaftssprache des Deutschen und des Polnischen, um dann auf dieser Basis eine qualitativ- und quantitativ-konfrontative Analyse durchzuführen.

Weiterführende Informationen...

Homepage des Forschungsprojekts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Unter Tage“. SchülerInnen aus zwei Regionen erforschen Bergwerksphantasien und Bergwerksrealität (gefördert durch die Robert Bosch Stiftung)

Prof. Dr. Sebastian Susteck, Dr. Karin Yesilada

Das Projekt "Unter Tage" erfasst literarische und kulturelle Vorstellungen, die Bergbau und Bergwerke erzeugt und hinterlassen haben, historische Bergbau-Realität und das Zusammenspiel von beidem. Es bringt SchülerInnen und LehrerInnen aus zwei Regionen mit WissenschaftlerInnen und starken Partnerinstitutionen zusammen. Die SchülerInnen werden wissenschafts-propädeutisch geschult, forschen zu Bergbau und Bergbauphantasien und präsentieren ihre Ergebnisse multimedial.

Weiterführende Informationen...

Pressebericht zum Forschungsprojekt

Homepage des ForschungsprojektsBosch-Stiftung